DER SENKRECHTSTARTER:
AUS DER OBERLIGA IN DIE MLS

Christopher Hellmann oder auch Hellboy, wie ihn seine Mitspieler und Fans an der Uni gerne nennen, verdeutlich die Chancen, die sich gut ausgebildeten deutschen Fußballern in den USA auftun, wie kaum ein anderer. Dass er nie den „klassischen Ausbildungsweg“ über ein Nachwuchsleistungzentrum ging, sondern sich stets durch kontinuierlich guten Leistungen in unteren Ligen in den Fokus der Profi-Clubs spielte, ist symptomatisch für die Denkweise des pragmatischen Stürmers. „Ich konnte es nie leiden in eine Schublade gesteckt zu werden. Wenn einer sagte das geht nicht, dann habe ich es erst recht gemacht,“ reflektiert Chris. Trotz der Möglichkeit im Sommer 2014 beim Zweitligisten SV Sandhausen anzuheuern, entschied sich Chris im Sommer 2014 für ein Fußballstipendium in den USA um „sich mithilfe eines Studiums erstmal abzusichern“. Doch die Absage an den SV Sandhausen sollte keineswegs eine Absage an den „Traum einmal Profi zu werden.“ Ganz im Gegenteil: „Ich habe mich bewusst für den Schritt entschieden da ich der 100%-igen Überzeugung war hier durch das deutlich athletischere Training nochmal einen Entwicklungssprung machen zu können.“ Er sollte Recht behalten. In seiner ersten Saison an der Lynn University, wo er Business Management studierte, schoß er die Fighting Knights mit sagenhaften 28 Toren in 21 Spielen zur NCAA Division II Meisterschaft. Auch in seiner zweiten Saison lief es wie am Schnürchen: Die Fighting Knights sicherten sich den Back-to-back Titel und Chris mit 17 Toren und 13 Assists die Torjägerkanone. Seine herausragenden Leistungen auf dem Platz blieben alles andere als unbeachtet. Neben zwei Meistertiteln sicherte sich Hellboy einen Platz im NSCAA First-Team All-American sowie den Titel des Most-Outstanding Offensive Player in der gesamten Division 2. Nach zwei herausragenden Saisons, in denen der gebürtige Kölner unglaubliche 45 Tore und 29 Assists in 45 Spielen beisteuerte, wurde Chris als einziger Spieler, der NCAA Division 2 in den Adidas MLS Superdraft gewählt. Im Januar 2016 machte er dann die Sensation perfekt: Keine 3 Jahre nach Beginn seines Studiums wurde Christopher Hellmann von den Vancouver Whitecaps in der zweiten Runde des MLS Drafts als #23 Pick gezogen.

Dies ist die Überschrift

Klicke den Bearbeitungs-Button um diesen Text zu verändern. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.